Eine neue Aufgabe wartet auf Commandor Shepard

Es war das Jahr 2007 als die ganze Gamerwelt auf ein Spiel blickte, dass aus dem nichts kam, und sämtliche Topwertungen abräumte. Die Rede ist vom Rollenspielgigant „Mass Effect“ aus dem Hause BioWare. Nun, ganze drei Jahre später, erscheint ein neues Abenteuer mit Commander Shepard. Wir präsentieren mit voller Freude unseren Testbericht zu Mass Effect 2. Kann es den Vorgänger in den Schatten stellen?
Bastelstunde
Ganze zwei Jahre später, nachdem Commander Shepard erfolgreich den Grossangriff der Reaper abwehren konnte, bahnt sich eine neue Katastrophe an. In den rändlichen Gebieten des Weltalls entführen unbekannte Zeitgenossen Menschen in grossen Mengen. Um diese Bedrohung zu zerschlagen, macht sich Commander Shepard abermals auf den Weg eine weitere Katastrophe zu beseitigen. Ob diese Mission ein Spaziergang oder zum Himmelfahrtskommando mutiert, müsst ihr selber herausfinden.
Die Geschichte ist nicht nur gut, sondern fantastisch. Im Vorfeld war ich mir nicht sicher, ob BioWare die hohen Erwartungen an Mass Effect 2 halten konnte, aber ich muss mich eines besseren belehren lassen. Die Welt von Mass Effect 2 ist zu jeder Zeit frei zugänglich. Zu dem kann der Spielstand aus Mass Effect ganz einfach importiert werden. Das Spielgeschehen geht genau dort weiter, wo ihr im ersten Ableger aufgehört habt. Skills und Ausrüstungen werden leider nicht übernommen. Wer noch nie ein Mass Effect im Laufwerk hatte, erstellt sich ganz einfach einen neuen Charakter. Der neue Gesichtseditor ist noch umfangreicher ausgefallen als letztes Mal. Es gibt 100 von Möglichkeiten euren Charakter individuell zu gestalten. Einen grossen Respekt ans Entwicklerteam, Hut ab, echt! Habt ihr eure Spielfigur erstellt und einer aus sechs Klassen zugewiesen, kann das rund 20- 50 stündige Spielerlebnis beginnen.
Raumstation Omega
Dreh- und Angelpunkt in der Fortsetzung ist die Raumstation Omega, und nicht mehr die Citadel, die bekanntlicherweise fast völlig zerstört wurde. Auf Omega spielt sich alles ein wenig anders ab als in der Citadel. Es wimmelt von seltsamen Bars und kriminellen Gauern. Auch die Bewohner der Raumstation sind alles andere als freundlich und sympathisch. Schon nach kurzer Zeit finden sich einige Altbekannte Personen wieder. Eure wichtigste Aufgabe am Anfang ist die Zusammenstellung eines schlagkräftigen Team. Es macht durchwegs Spass sein Team zu kreieren. Als erste Mitglieder in eurem Team dürft ihr Jacob und Miranda begrüssen. Die Entscheidung liegt am Schluss ganz bei euch!
Im Spielverlauf werdet ihr immer und immer wieder in Gespräche verwickelt, die realitätsnah sind. Andere Dialog-Spiele lässt Bioware neuster Streich mit grossem Abstand links liegen. Entscheidungen die der Spieler während dem Gespräch mit anderen Bewohnern trifft, wirken sich auf den weiteren Spielverlauf und auf einen Auftrag aus. Einfach grandios!
Durchs sichten von Gegnern oder durch Tastendruck gelangt ihr in den Kampfmodus. Innert wenigen Sekunden erweitert sich das HUD des Spiels. Das Kampfsystem wurde klar optimiert. So hat Bioware beispielsweise ein neues Deckungssystem ins Spiel intrigiert. Zusätzlich haben die Entwickler an der KI der Gegner gefeilt, was zur Folge hat, das noch intensivere Gefechte möglich sind. Desweiteren wurden sogenannte Trefferzonen hinzugefügt. Das heisst, bei kritischen Treffern kann sogar mal ein Bein oder ein Arm abfallen.
Saubere Arbeit!
Wir alle kennen BioWare gut genug um zu wissen, dass das nicht die einzigen Neuerungen sein können. Die verrückten Kanadier haben sogar das komplette Inventarsystem umgebaut. Nervige Minuten entfallen somit durch eine einfachere Handhabung. Optisch setzt Mass Effect 2 ganz neue Massstäbe. Echter könnte die Mimik und die Gestik der Polygonfiguren nicht mehr wirken.




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