Rios und Salem sind zurück!

Army of Two war der kooperative Renner. Doch leider blieb der Erstling nicht vor Fehler verschont! Davon haben sich die Entwickler nicht beeindrucken lassen und bringen mit „Army of Two: The 40th Day“ ein verbesserte Fortsetzung auf den Markt. Ob das Spiel alte Fehler erfolgreich ausbügeln konnte, zeigt unser Testbericht!
Aggro, AGGRO
In „Army of Two“ machen wir einen Abstecher nach Shanghai. Dort regnet es nur so von Raketen. Schnell wird klar das die beiden brutalen Söldner schnell weg von hier wollen. Dieses Mal spielt die Story nur an einem Ort. Das hat durchaus seine Vor- und Nachteile. Nicht ganz gelungen ist die optische Abwechslung. Die Entwickler haben sich Mühe gegeben die Orte unterschiedlich zu designen. Gerade weil Shanghai immer unter Raketenbeschuss steht, isst das Auge ordentlich mit. Riesige Gebäude stürzen ein oder Flugzeuge segnen das zeitliche und krachen in Hochhäuser.
Spieltechnisch hat sich wenig getan. Das Hauptaugenmerk liegt nach wie vor auf kooperativen Spielspass. Der Spieler steuert wahlweise Rio oder Salem aus der Third-Person Sicht. Bei einem offenen Gefecht sucht man sich vorzugsweise eine Deckung, ansonsten flimmert desöfteren die Worte Game Over über den Bildschirm. Erwischt es euch trotzdem mal ein wenig härter, dann solltet ihr nicht gleich aufgeben. Durch drücken der Taste „A“ kann man seinen Partner um Hilfe bitten. Ist er rechtzeitig bei euch, so kann er euch wiederbeleben. Wichtig ist noch immer die Aggro Anzeige. Nimmt man die Gegner unter Beschuss, steigt die Aggro Anzeige. So lenkt der Spieler die Aufmerksamkeit auf sich, und der Partner kann sich hinter die feindlichen Linien schleichen.
Waffentuning
Wie im ersten Teil, kann man auch in „Arm of Two: The 40th Day“ die Waffen aufmotzen und verändern. Der Spieler sammelt mittels Aufträge nach wie vor Kohle. Kleinere Beiträge lassen auch getötete Gegner fallen. Neu ist der Waffentuning-Shop jederzeit im Spiel erreichbar. Durch drücken der „Y“ Taste öffnet man das Waffenmenü. Je weiter der Spieler im Spiel voranschreitet, desto mehr Waffen stehen zur Auswahl.
Multiplayer ahoi
„Army of Two: The 40th Day“ bietet das volle Multiplayer Programm. Es spielt keine Rolle ob der Spieler eine zufällige kooperative online Partie, oder mit einem Freund oder einfach nur eine offline Session spielen will. Das Spiel lässt wirklich keine Wünsche offen. Im Spiel funktioniert die Teamarbeit nahtlos. Nach gut fünf Stunden ist die Solo-Kampagne durchgespielt. Umso wichtiger ist ein guter und gelungener Multiplayer-Modus.
Das neuste Werk spielt grafisch in der oberen Liga mit. Die Charaktermodelle sind ausgezeichnet designt. Salem und Rios könnten nicht bedrohlicher aussehen. Beide Figuren bewegen sich stets flüssig und realitätsnah. Nicht nur die Grafik lässt sich sehen, auch die Soundeffekte und die Synchronisation sind eine wahre Freude. Für die Waffensound Sample wurden die realen Waffengeräusche verwendet. Sehr löblich!




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